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Hier finden Sie unsere Spielstrassenregeln.

Aktuell zu lösende Probleme finden Sie hier immer an oberster Stelle.


    Ein neues, noch ungelöstes Problem.... 22. August 2017 

Bobby-Cars, Kinder-Cars und Schaukelpferde aus Kunststoff
, so hat es sich nicht nur bei uns gezeigt, sind nicht geeignet für Begegnungszonen/Spielstrassen. Sie sind innen hohl, haben somit einen Resonanzraum, und sie machen beim befahren der Strasse mehr Lärm, ja sogar bis 3x soviel dezibel als ein Personenfahrzeug oder ein Lieferwagen. Die Geräuschemission dieser Spielzeuge ist vom Frequenzbild her betrachtet, durchdringend und unangenehm. Ähnlich wie bei den Plastik Schaukel und Rutschpferden, wenn diese auf dem Boden von den Kindern herum geschoben werden, erzeugen auch diese ein nervenaufreibendes Geräusch. Anwohner/innen welche sich in Zimmer auf die Hausrückseite zurück ziehen können, tun dies dann. Viele Anwohner/innen haben aber alle Zimmer auf die Strassenseite. Dies ergab meine Befragung weiterer Mieter/innen in der Strasse. Auch die Arztpraxen in unserer Begegnungszone werden durch diese Geräuschexposition in ihrer Arbeitsqualität behindert. (Dies ergab ein Gespräch mit einem praktizierenden Arzt in unserer Strasse .) Dazu kommt, dass es immer wieder Zweifel gibt über die Lösungsmittel welche in diesen Plastik und Kunststoffspielzeugen verwendet werden. (Polyethylen ist ein Erdoelprodukt) Die gelegentlichen Stichproben welche gemacht werden, um die Sicherheit der Kinder vor giftigen Chemikalien zu gewährleisten, sind offenbar nicht immer ausreichend. Eine Begegnungszone und Spielstrasse sollte es möglich machen, das Kinder sich austoben können. Da muss es ja nicht sein, dass eben diese Kinder beim Austoben durch nervenaufreibende Geräusche hinterher fast nicht mehr runterfahren und sich kaum mehr beruhigen können. Auch ist hörbar die Wohnqualität der Anwohner/innen durch diese Lärmschleudern eingeschränkt. (Haben wir deshalb so viele Plastik-Cars geschenkt bekommen?) Die Flüsterräder, welche wir eingekauft und an einigen Bobbycars montiert haben, haben das Problem nicht gelöst. Der Unterschied ist kaum hörbar für uns.

Gegenwärtig steht also zur Diskussion, diese Lärmschleudern, und vielleicht auch chemiebelasteten Spielzeuge, durch Holz und Metallspielzeuge zu ersetzen. Ebenso die Finanzierung müsste noch besprochen werden.

Plastikspielzeuge welche auf dem Boden fahren oder rutschen, erzeugen zudem einen Polyäthylen-Abrieb, welcher schwerer ist als Luft und von den Kindern unbemerkt eingeatmet werden kann. Insbesondere der Feinstaubanteil, welcher im Körper verbleiben kann, und beim aufwirbeln auf der Höhe der Kinder sich verteilt, ist fragwürdig. Dazu kommt: Ich möchte wie viele andere Anwohner/innen auch in unserer Strasse spielende lachende Kinder hören, und nicht das nervtötende Rattern von Plastik-Hohlkörpern. (Polyethylen ist ein Erdoelprodukt) Holz und Metallspielzeuge wären die bessere Lösung.

Es folgt hier ein Video (In Vorbereitung), welches aufzeigt wie laut ein Plastik-Car, ein Metallroller und ein vorbeifahrendes Auto im Vergleich sind. Sowie Bildbelege welche den Polyäthylen-Abrieb an den Objekten aufzeigt. Ein Teil dieses Abriebes könnte als Feinstaub eingeatmet werden, und somit eher im Körper verbleiben.


Plastikabrieb und Feinstaub.

Beim anklicken wird das Bild vergrössert. Es zeigt den Abrieb der Kunststoffe welche auf dem Boden verbleiben, oder durch elektrostatische Aufladung an den Kleidern der Kinder haften bleiben könnten. Wie gross der Feinstaubanteil dabei ist, können wir nicht mit Sicherheit sagen.

 

 


Links zu Kindergärten und anderen Begegnungszonen, welche dasselbe Problem erlebt haben mit diesen Plastik-Cars. Sowie Recherchen über Plastik.

Deutschlandfunk: Auch harmloser Plastikmüll bindet Giftstoffe an sich und gibt diese wieder ab...   Fundierte Informationen...

Statt Lärmschutz entferne man die Bobby und Plastik-Cars....

Zu laut, Kindergärten schicken Bobbycars nach Rumänien...    Weg mit dem Plastik-Müll in andere Länder? Fragwürdig.

Dr. A. Vogel Problematisches Plastik.

Verbraucherzentrale, Gefahren von Plastik.


Die Wirkungen von Feinstaub auf die Gesundheit

Google Link zu Feinstaub, Gefahren, Polyäthylen, mit zahlreichen Beiträgen....

 

Hier der Kurzfilm mit einer Lärmmessung. Je nach Einstellungen ihres Computers wird der Film abgespielt oder sie können ihn herunter Laden und dann abspielen. Er zeigt den Unterschied der Lärmemissionen auf zwischen einem Plastik-Car,  einem Trottinet aus Metall und einem Lieferwagen. Direkter Donwload hier.

 




Alternativen:

Tretautos aus Holz

Holz und Metallspielzeuge

Laufrad aus Holz


 

Mail: domain@streetwork.ch


 

Spielstrassenregeln

In Absprache mit Ruedi Bachmann, Leo Arnold im Interesse der Strassengemeinschaft.
Bisher kontaktierte Stellen: Stadtplanungsamt BS, Suva Schweiz,  BfU, Beratungsstelle für Unfallverhütung.

Link zum Stadtplanungsamt Begegnungszonen: Begegnungszonen
Link zum Stadtplanungsamt Informationsfaltblatt:  Use uff d Stroos Faltblatt Information

Hier können Sie die kurz gefasste 3-Seitige Downloadversion runterladen.

Ich bedanke mich für die Spende von Ruedi und Judith Bachmann und für die finanzielle Unterstützung durch die Bärenfelser Wohngruppen-Kasse,um die Spielzeug-Anschaffungskosten zu decken.

Gute Werte: Ein soziales Miteinander braucht gute Regeln, welche die Bedürfnisse aller Mitbewohner, die der Kinder und der Erwachsenen, berücksichtigen werden.

Auf dieser Webseite hier befindet sich unser Spielstrassenreglement welches fortlaufend aktualisiert wird. Dieses soll ein harmonisches Zusammenleben ermöglichen. Dieses Reglement gilt für den öffentlichen Grund, für die Hinterhöfe welche Privatgrund darstellen, sind die jeweiligen Besitzer/Anwohner gefragt, Werte zu gestalten. Es ist ihnen aber freigestellt, diese erarbeiteten Regeln hier, welche auch auf Erfahrungen beruhen, zu übernehmen.

Sinnhaftigkeit:
  

Ruhe und emotionale Sicherheit, welche zu oben festgelegten Zeiten eingehalten werden sollen, gehören zu den Grundbedürfnissen aller Lebewesen. (Siehe Marshall Rosenbergs Bedürfnis-Definition, Buch: Die gewaltfreie Kommunikation, eine Sprache des Lebens. Diese Literatur hat universitären Standard im Bereich Psychologie.) Bei dieser Wertvorstellung (Regel) geht es nicht darum, die Freiheit irgendeiner Partei einzuschränken, sondern es geht darum, dass bei allen Beteiligten alle Bedürfnisse ausreichend berücksichtigt werden. Die garantierte Freiheit Laut sein zu dürfen erfordert auch die garantierte Freiheit, eine sichere Ruhe erleben zu dürfen. Dies insbesondere in einer Lärm, Licht und reizüberfluteten Stadt. Ruhezeiten sind einklagbar, wenn diese nicht eingehalten werden, und die Eltern der Kinder gelten als verantwortliche Personen, ihre Kinder über die Ruhezeiten und deren Einhaltung zu informieren. Dies mag vorerst hart klingen, doch es sollte beachtet werden, dass es pädagogisch sinnvoll ist, Kindern den Sinn von Regeln, welche ein friedfertiges Miteinander bewirken, näher zu bringen. Auch die Rücksicht gegenüber älteren, behinderten oder betagten Menschen, welche ein stärkeres Ruhebedürfnis haben können als andere Menschen, sollen Berücksichtigung finden können. Es geht um die Balance zwischen beidem, zwischen der Freiheit Ruhe erleben zu dürfen, und der Freiheit sich austoben zu dürfen. In einer Spielstrasse ist höhere Kompromissbereitschaft gefordert, als auf einem offiziellen Spielplatz. Spielstrassen sind auch Begegnungszonen, für alle, also auch für Menschen, für die es eine Gefahr wäre, wenn sie einen Fussball, Frisbee oder einen ferngesteuerten Helikopter an den Kopf geprallt bekämen. Dieser Situation Gerecht zu werden, erfordert für alle Beteiligten Lernprozesse, Rücksichtnahme und Toleranz in einem Gleichgewicht zu halten.
 



Spielgegenstände:

Im Allgemeinen gilt:

Keine harten oder andere Wurf-Spielgegenstände, welche Kleinkinder verletzen könnten, oder Blumenbeete, Scheiben, Fenster beschädigen, oder Velos zu Fall bringen könnten. Stellen Sie sich vor, der Kopf eines 2 1/2 jährigen Kindes würde von einem Fussball, Medizinball, Handball oder von einem 175 Gramm schweren Frisbee getroffen. Oder eine Fensterscheibe geht zu Bruch, und die Scherben fallen in dem Raum auf eine Person, welche dahinter am Pc arbeitet. Solche Unfälle welche tragische Folgen haben können, möchten wir gerne vermeiden. Als Faustregel könnte man sagen: Fliegende Spielzeuge welche schwer zu kontrollieren sind, oder aus hartem Material bestehen, oder ein Kleinkind beim Treffen verletzen könnten, sind nicht erlaubt.


Anstelle von den konventionellen Bällen gilt es, Softbälle als Ersatz für konventionelle Bälle zu verwenden.
(Die Softbälle verschiedenster Grösse die ich bestellt habe, sind angekommen....  die Soft-Frisbee's werden etwa in 5 bis 7 Tagen hier sein.)



Anstelle von Plastik-Frisbee's können Soft-Frisbee's  verwendet werden. (Die machen ohnehin mehr Spass als die alten Plastikteller, hier kann man die Folgen von Frisbee Unfällen einsehen: ( Link zu Frisbee Unfällen )  

 



 

Ruhezeiten:
 
(Das Planungsbüro Basel-Stadt hat mich via Email über die einzuhaltenden Ruhezeiten informiert, hier der Originaltext aus dem Informationsschreiben:)

Gesetzlich festgehalten ist in Basel die offizielle Ruhezeit von 12-13:30 / 22:00-7:00 sowie an Sonn- und Feiertagen. Ruhezeiten bedeutet, dass die Ruhe nicht gebrochen werden sollte. (Also in den Ruhezeiten keine Chläpperbrättli, gemeint sind damit Rollbrettli welche Lärm erzeugen, Kreischen, Schreien, Bobbicars, u.s.w.) Bespielbar ist die Strasse trotzdem, aber einfach ohne Lärm. Bei nicht einhalten der Ruhezeiten können Ordnungsbussen verhängt werden.

    

Unerlaubtes wegschicken von Kindern:

   
Es ist nicht gestattet, in der Bärenfelser Spielstrasse Kinder vor dem Haus weg zu schicken an eine andere Stelle der Spielstrasse, oder ihnen das Spielen zu verbieten, solange die Kinder sich an die Ruhezeiten sowie an die anderen Spielstrassenregeln halten. Es ist schon öfters vorgekommen, dass Mieter/innen Seite Bläsiring die Kinder zum Haus 32 / 34 / 36 schickten, und begründeten dies damit, dass sie ihre Ruhe haben wollen. Somit wird die Geräuschbelastung zulasten anderer unerlaubterweise minimiert. Wenn die Geräuschexposition sich auf die ganze Spielstrasse verteilt, ist diese sehr viel geringer, und es ist eher für alle möglich, sich daran zu gewöhnen. Bilden sich jedoch Hot-Spots vor 2-3 Hausnummern, haben wir dort eine sehr hohe Geräuschexposition, welche es Tagschläfern welche nachts arbeiten müssen, erschwert, sich ausruhen zu können. Wenn jemand ein stärkeres Ruhebedürfnis hat, oder die Kinder zu viel Lärm machen, ist es empfehlenswert, die Kinder um Geräuschreduktion zu bitten, und ihnen dies zu begründen. Erfahrungsgemäss hat dies mehr Erfolg als einfach ihre Anwesenheit zu verbieten. Kinder sind oft kooperativer, wenn sie auf dieser Ebene angesprochen werden. (Siehe Marshall Rosenbergs psychologische Arbeit: Die gewaltfreie Kommunikation)


Rohlstuhlrampe Haus 34:
 
Leider ist die Rohlstuhlrampe beim Hauseingang 34 nicht geräuschentkoppelt, ebenso wenig dessen Geländer. Das Benützen der Rollstuhlrampe mit Bobbicars, Rollbrettli und anderen Lärm erzeugenden Fahrgelegenheiten, z.B. als Rennbahn, sowie das draufhauen auf das Geländer, erzeugen in den vorderen Wohnungen auf der Strassenseite, welche dann wie Resonanzkörper wirken, einen unerträglichen Lärm. Aufgrund des Isolationsmangels ist in den vorderen Wohnungen dann der Lärm grösser als draussen. Telefonieren wäre dann auch unmöglich, weil man am anderen Ende der Leitung nicht mehr verstanden würde. Hier Bitte ich um das Verständnis der Eltern, ihre Kinder darüber zu informieren. Kinderwagen, Rollstühle oder Velos mit normaler Bereifung sind harmlos und machen keinen Lärm in den betroffenen Wohnungen.
 

Fahrzeuge:
 
Das Befahren der Strasse ist Motorfahrzeugen gemäss den Verkehrsbeschilderungen untersagt, ebenso das Parkieren. Ausnahmen sind Zubringerdienste, ein und ausladen von Personen oder Material, und Personen mit einer speziellen Park-Bewilligung. Elektrovelo's welche keine Motorfahrzeugzulassung brauchen, gelten nicht als Motorfahrzeuge und dürfen die Strasse befahren. Bei einigen Anwohner/innen ist das Parkverbot Bestandteil des Mietvertrages. Fussgänger/innen haben in diesen Begegnungszonen den Vortritt vor allen Fahrzeugen, auch vor Velos.

 

 

  Beatus Gubler Bärenfelserstrasse 34, 4057 Basel  Mail: beatbasel2001@hotmail.com

 

             
             
             
           

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